Die Stadt Bad Dürkheim achtet ab sofort beim Einkauf darauf, dass keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit eingekauft werden. Dies hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag auf Antrag der SPD einstimmig beschlossen.
"Dieses einstimmige Signal zur Ächtung von "unfair gehandelten" Produkten regt hoffentlich viele Dürkheimer zum Nachmachen an", hofft die Fraktionsvorsitzende Katja Bär. Kinderarbeit geht uns alle an.
Wie viele und welche alltäglichen Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammmen sei oft gar nicht bekannt. Mit dem Einkauf von Produkten mit Fairhandel-Siegeln ist man jedoch auf der sicheren Seite, ganz gleich ob es sich um Teppiche, Kaffee oder Steine handelt. Die Stadt macht es vor.